"Hoy en día, la industria tiene que ser la capacidad social creativa." - Andrés Dimitriu

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Vom Bergbau betroffene Gemeinden PDF Drucken E-Mail

Vom Bergbau betroffene GemeindenDer Mensch besitzt eine Würde, weil er keinen Preis hat. Der Mensch besitzt eine Würde, weil er als Zweck seiner selbst Willen existiert und nicht bloß als Mittel zum Zweck für andere. Beide Behauptungen stammen von Kant und noch existiert keine bessere Definition der Menschenwürde als diese. Daneben definierte Pico della Mirandola in der Renaissance die Menschenwürde als Möglichkeit des Individuums über sein eigenes Leben zu entscheiden, als Möglichkeit frei zu entscheiden, wie man leben möchte.“ [Einleitung der Erklärung der „Menschenrechte des 21. Jahrhunderts“]

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In der Volksbefragung vom 23. März 2003 sagte die Gemeinde von Esquel, indem sie die Menschenwürde ehrte und vom Recht über das eigene Leben zu entscheiden Gebrauch machte, NEIN zum Bergbauprojekt der kanadischen Meridian Gold. Diese demokratische und solidarische Entscheidung, die ein Meilenstein in der Geschichte Chubuts ist, hat anderen Gemeinden des Landes und Lateinamerikas, die von ähnlichen Projekten betroffen oder potenziell betroffen sind als Beispiel und Ansporn gedient.

Trotzdem wird der an den Urnen artikulierte Wille dieser Gemeinde, sowie der auf unzählige Weise aller sich gegen dieses Modell der Verschmutzung und der Plünderung stellenden Gemeinden ausgedrückte Wille, weder von den interessierten Unternehmen respektiert, die weiterhin auf die Durchführung ihrer Projekte hinwirken, noch von den nationalen, provinziellen oder kommunalen Regierungen, die von der internationalen Bergbaulobby eingekesselt zu sein scheinen. Deshalb kämpfen die Gemeinden weiter, ihr „NEIN zum Bergbau“ bestätigend, für das Leben und eine saubere Umwelt für zukünftige Generationen.

MAPU e.V. arbeitet in Esquel mit der Asamblea de Vecinos Autoconvocados por el NO a la Minería (Selbstorganisierte Versammlung der Bürger gegen den Bergbau) zusammen, um die Problematik national und international bekannt zu machen. Dadurch möchte MAPU dazu beitragen, ein Bewusstsein für die ökologischen und sozialen Bedrohungen des Bergbaus sowie für die Plünderung der peripheren Länder, die durch Regierungen, weltweite Finanzvereinigungen und Lobbys des Bergbausektors ermögljcht werden, zu schaffen.

In diesem Sinne führt MAPU e.V. folgende Aktionen durch:

  • Hosting und technische Unterstützung für die Internetseite der Asamblea de Vecinos Autoconvocados por el NO a la Minería (Selbstorganisierte Versammlung der Bürger gegen den Bergbau): www.noalamina.org.
  • Organisation und Koordination der Übersetzung – durch virtuelle Freiwillige - von relevanten Texten und Information ins Englische und Deutsche, um die Situation der vom Bergbau betroffenen Gemeinden international bekannt zu machen.